Euro Engineering

Immer mehr Unternehmen setzen auf das Argument der Weiterbildung im Wettbewerb um die Fachkräfte

  • Mehr Weiterbildungsangebote für Ingenieure
  • Weiterbildung wird für gewerbliche Fachkräfte immer wichtiger
  • 40 Prozent aller Inserenten in Bremen bieten Fort- und Weiterbildungen an

 

Düsseldorf, 16. November 2017 – Weiterbildung und Mitarbeiterentwicklung – insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels werden diese Themen für Unternehmen und Mitarbeiter immer wichtiger. Perspektiven und Chancen zur Weiterentwicklung von Kompetenzen bilden den Schlüssel zu Innovation und der Zukunft des Arbeitsmarktes. Der aktuelle Stellenindex der euro engineering zeigt, in welchen Branchen das Thema bereits eine große Rolle spielt.

Immer mehr Stellenangebote locken mit Weiterbildungsperspektiven
Der Stellenindex von euro engineering zeigt, dass die Anzahl der Unternehmen, die in ihren Stellenanzeigen Fort- und Weiterbildungen anbieten, deutlich gestiegen ist. Von Oktober 2016 bis September 2017 veröffentlichten mehr als 53.800 Unternehmen Stelleninserate, in denen Weiterbildung angeboten wird. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von über 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders häufig wird das Thema Weiterbildung in Stellenanzeigen für Ingenieure, Konstrukteure aufgegriffen. Innerhalb dieser Berufsgruppe setzen rund 14.500 Unternehmen in 56.300 Stellenangeboten auf die Erwähnung von Weiterbildungsperspektiven, um für Bewerber interessant zu sein.
Auch in der Rekrutierung von Gesundheitsfachkräften spielt die Möglichkeit der beruflichen Weiterqualifizierung eine immer größere Rolle. In der Gruppe der Gesundheits- und Sozialberufe werden in knapp 43 Prozent aller Stellenanzeigen Fort- und Weiterbildungen für die Mitarbeiter angeboten. Im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 wurden hier fast 54.000 Anzeigen veröffentlicht. Dies entspricht einem Anstieg von knapp sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Vergleich spielt Weiterbildung in geisteswissenschaftlichen Branchen eine geringe Rolle
Im Recruiting der gewerblichen Fachkräfte spielt Weiterbildung zwar noch eine geringere Rolle, im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 wurden jedoch rund 9.170 Anzeigen von 3.800 Firmen veröffentlicht. Dies entspricht einem Anstieg von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
In den Stellenanzeigen für die Berufsgruppen Marketing, PR, Werbung und Design finden sich hingegen eher seltener Hinweise auf Fort- oder Weiterbildung (16 Prozent aller Stellenanzeigen der Branche). Auch in den Bereichen Transport und Logistik erscheinen weniger Stellenanzeigen, in denen konkret auf mögliche Weiterbildungsmaßnahmen verwiesen wird (17 Prozent).
In der regionalen Betrachtung fällt auf, dass insbesondere Unternehmen in Bremen das Thema Weiterbildung in ihren Stellenanzeigen aufgreifen. Knapp 40 Prozent aller Firmen, die in diesem Bundesland Stellen zu besetzen hatten, bieten ihren Mitarbeitern Fortbildungen an. Thüringen belegt mit 38 Prozent den zweiten Platz, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern und Berlin mit jeweils 36 Prozent sowie von Sachsen mit 35 Prozent.

Über die euro engineering AG

Die euro engineering AG mit Sitz in Düsseldorf gehört zu den führenden Engineering-Dienstleistern in Deutschland. Von der Forschung bis zur vollständigen Projektabwicklung deckt das Unternehmen das gesamte Leistungsspektrum des Engineerings ab. Kernbranchen sind Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Feinwerk- und Elektrotechnik, Bauwesen und Medizintechnik. Spezialwissen bündelt die euro engineering AG in den Fachbereichen Automation & Robotik, Bahntechnik, Chemieanlagenbau und Nutzfahrzeuge. Sie ist in fünf Ländern präsent.

Die Tochter der DIS AG, die zu den führenden Personaldienstleistern Deutschlands zählt, ist zum achten Mal in Folge „Top Arbeitgeber für Ingenieure“ des Top Employers Institute und belegte im Gesamtranking den 3. Platz. Das Unternehmen bietet Nachwuchskräften zudem ein einzigartiges Einstiegsprogramm in die Branche, den „euro engineering CAMPUS“.

Pressekontakt:

Philipp Schmitz-Waters
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